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	<title>Ausschreibung Archive - Gipfelgold</title>
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	<description>Design- und Markenagentur - Gipfelgold Branding und Kreation in Bonn</description>
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	<title>Ausschreibung Archive - Gipfelgold</title>
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		<title>Mut zur Lücke: Warum Weißraum im Design Gold wert ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gipfelgold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 08:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer auf Social Media punkten möchte, braucht nicht nur ein schönes Bild, sondern eins, das auf Maße und Inhalt setzt.</p>
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							<p style="font-weight: 400;">In einer Zeit, in der Informationen im Sekundentakt auf uns einprasseln und jede Fläche potenziell mit Werbung, Text oder Bildmaterial gefüllt wird, erscheint Leere fast wie ein Designfehler. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Weißraum, also die bewusste Entscheidung für „nichts“, ist ein kraftvolles Gestaltungselement, das gezielt eingesetzt wird, um Klarheit, Ruhe und Struktur zu schaffen.</p><h1 style="font-weight: 400;"><strong>Was ist eigentlich Weißraum?</strong></h1><p style="font-weight: 400;">Weißraum, auch <em>negativer Raum</em> genannt, bezeichnet alle Flächen im Design, die nicht mit Inhalt gefüllt sind: kein Text, kein Bild, keine Linien. Dabei muss der Raum nicht zwangsläufig weiß sein, auch eine farbige Fläche kann Weißraum sein, solange sie leer bleibt.<br /><strong>Es ist der Raum zwischen den Elementen – und gerade dieser macht Design oft erst lesbar, verstehbar und ästhetisch.</strong></p><h2 style="font-weight: 400;"><strong>Weniger Inhalt = mehr Wirkung?</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Ja, und das messbar. Studien aus dem Bereich der visuellen Kommunikation zeigen: Inhalte, die von Weißraum umgeben sind, werden <strong>schneller erfasst, besser erinnert und als hochwertiger wahrgenommen</strong>. Weißraum lenkt den Blick, strukturiert Inhalte, verlangsamt die Wahrnehmung und sorgt dadurch für mehr Achtsamkeit beim Lesen oder Navigieren.</p><p style="font-weight: 400;">In der Praxis bedeutet das:</p><ul style="font-weight: 400;"><li><strong>Printdesign</strong> wird durch Weißraum eleganter und ruhiger.</li><li><strong>Webseiten</strong> mit gutem Weißraum laden schneller, wirken aufgeräumter und steigern die Nutzerzufriedenheit.</li><li><strong>Markenauftritte</strong> mit mutigem Minimalismus wirken selbstbewusst und modern.</li></ul><h2 style="font-weight: 400;"><strong>Weißraum ist kein Zufall – sondern Strategie</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Gutes Design verzichtet nicht auf Inhalt, weil ihm nichts einfällt. Es wählt gezielt aus, <strong>was gezeigt wird und was nicht</strong>. Denn: Alles hat eine Gewichtung und das, was Luft bekommt, bekommt auch mehr Aufmerksamkeit.</p><h2 style="font-weight: 400;"><strong>Weißraum braucht Mut</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Der größte Feind des Weißraums ist die Angst, etwas zu „verschenken“. Viele Kund:innen haben im ersten Moment das Gefühl: „Da fehlt doch noch was?“ Doch Design ist keine Resteverwertung: Es ist Kommunikation mit System.<br />Ein mutiger Umgang mit Leerstellen zeigt: Wir geben Raum für Qualität. Und wir trauen unserer Botschaft zu, dass sie auch ohne laute Ablenkung überzeugt.</p><h3 style="font-weight: 400;"><strong>Fazit: Die Lücke ist die Bühne</strong></h3><p style="font-weight: 400;">Weißraum ist kein leeres Versäumnis, sondern bewusst gesetzte <strong>Ruhe</strong> im visuellen Lärm. In einer durchgestylten Welt ist er vielleicht sogar das <strong>größte Statement</strong>, das gutes Design setzen kann. Wer den Mut zur Lücke hat, zeigt Stärke, Klarheit – und Vertrauen in die eigene Gestaltung.</p><p style="font-weight: 400;"> </p>						</div>
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		<title>David gegen Goliath?</title>
		<link>https://gipfelgold.de/david-gegen-goliath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gipfelgold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 09:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer auf Social Media punkten möchte, braucht nicht nur ein schönes Bild, sondern eins, das auf Maße und Inhalt setzt.</p>
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							<h1><strong>Was kleine Marken vom Branding großer Unternehmen lernen können</strong></h1><p style="font-weight: 400;">Große Marken sind allgegenwärtig. Ihre Logos kennen wir im Schlaf, ihre Slogans zitieren wir fast beiläufig: <em>Just Do It </em>oder <em>Ich liebe es. </em>Doch was steckt wirklich dahinter? Und vor allem: Was können kleine Marken davon lernen?</p><p style="font-weight: 400;">Die gute Nachricht: Branding ist keine Frage der Größe, sondern der Haltung.</p><p style="font-weight: 400;"><strong style="color: #333333; font-family: Lexend; font-size: 20px; text-align: var(--text-align);">Markenklarheit schlägt Lautstärke<br /></strong><span style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);">Große Marken wirken so kraftvoll, weil sie eine klare Identität haben: Sie wissen ganz genau, wofür sie stehen – und für wen. Diese Schärfe ist kein Luxus, sondern eine Grundlage, die auch kleinen Marken zur Verfügung steht.<br /></span>Tipp<strong>:</strong> Stell dir die drei großen W-Fragen:</p><ul style="font-weight: 400;"><li><strong>Wofür stehen wir?</strong></li><li><strong>Wen wollen wir erreichen?</strong></li><li><strong>Was unterscheidet uns wirklich?</strong></li></ul><p style="font-weight: 400;">Kleinere Marken können hier sogar im Vorteil sein – sie müssen sich nicht mit internen Abstimmungen oder jahrelangen Markenkern-Prozessen herumschlagen. Sie können direkt handeln.</p><h2 style="font-weight: 400;"><strong style="font-family: Lexend; font-size: 20px; text-align: var(--text-align);">Marke ist mehr als ein Logo</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Ein stimmiges Logo ist wichtig – aber es ist nur ein Baustein. Große Marken denken in ganzen Erlebniswelten: Tonalität, Farben, Bildsprache, Verhalten, Packaging, Webdesign – alles greift ineinander.<br />Tipp: Frage Dich bei jeder Gestaltung:</p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);">„Würde man auch ohne Logo erkennen, dass es von uns ist?“</span></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Erzähl eine Geschichte, keine Produktmerkmale</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die erfolgreichsten Marken berühren uns emotional. Sie verkaufen nicht nur Produkte – sie erzählen Geschichten, transportieren Werte und bauen Beziehungen auf.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong><br />Patagonia spricht nicht nur über Outdoor-Jacken, sondern über Umweltschutz, Verantwortung, Abenteuer.</p><h2><strong>Finde deine Stimme</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Ob witzig wie Netflix, klar wie Apple oder verspielt wie innocent smoothies – jede große Marke klingt einzigartig. Das ist kein Zufall, sondern Teil des Brandings.<br />Tipp: Definiere eine klare Tonalität für deine Marke und zieh es durch:</p><ul style="font-weight: 400;"><li>Du oder Sie?</li><li>Cool oder sachlich?</li><li>Emotional oder faktenorientiert?</li></ul><h2><strong style="font-family: Lexend; font-size: 20px; text-align: var(--text-align);">Konsistenz ist dein stärkstes Branding-Tool</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Egal, ob man eine Marke auf Instagram, im Newsletter oder im Laden erlebt – große Marken bleiben sich treu. Diese Wiedererkennbarkeit schafft Vertrauen.<br />Tipp: Erstelle einfache Design-Guidelines (Farben, Schriften, Bildstil) und halte sie ein.</p><h2 style="font-weight: 400;"><strong>Deine Größe ist deine Stärke</strong></h2><p style="font-weight: 400;">Kleine Marken sind näher dran, persönlicher, flexibler. Und oft authentischer. Du musst nicht alles „perfekt“ machen – aber ehrlich, echt und klar. Das allein kann schon den Unterschied machen. Nutze die Nähe zu deiner Community und zeige Gesicht. Menschen kaufen lieber bei Menschen als bei anonymen Konzernen.</p><p style="font-weight: 400;">Branding ist keine Frage des Budgets, sondern der Klarheit und Konsequenz. Wer weiß, wofür er steht, und das konsistent kommuniziert, wird zur Marke – auch mit kleinem Team und begrenztem Budget.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Und mal ehrlich: Viele große Marken haben auch mal klein angefangen.</strong></p>						</div>
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		<item>
		<title>Social Media: Perfekte Bilder</title>
		<link>https://gipfelgold.de/das-perfekte-bild-fuer-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gipfelgold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 10:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer auf Social Media punkten möchte, braucht nicht nur ein schönes Bild, sondern eins, das auf Maße und Inhalt setzt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Drei Tipps, wie Du das Beste aus Deinen Bildern für Social Media rausholst</strong></h1>
<p style="font-weight: 400;">In den sozialen Medien zählt der erste Eindruck – und der entsteht in Sekundenbruchteilen durch das Bild. Ob Instagram, LinkedIn, Facebook oder Pinterest: Mit unserem Tipps generierst du bessere Bilder für Social Media. Gute Visuals sind der Schlüssel, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, Emotionen zu wecken und Menschen zum Handeln zu bewegen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Nachfolgend drei praktische Tipps, mit denen Social-Media-Posts garantiert besser performen:</h2>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong style="font-size: 14px; color: #000000; text-align: var(--text-align);">1. Denke in Formaten – und an die Plattform</strong></h2>
<p>Nicht jedes Bild funktioniert überall gleich gut. Was auf Instagram glänzt, kann auf LinkedIn (<a href="http://(www.linkedin.com/">www.linkedin.com) in </a>der Vorschau gnadenlos beschnitten werden.</p>
<ul>
<li><strong style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);">Instagram Feed:</strong> 4:5 Format mit einer empfohlenen Auflösung von 1080 × 1350 Pixel.</li>
<li><strong>Instagram Stories / Reels &amp; TikTok:</strong> 9:16</li>
<li><strong>LinkedIn:</strong> 1.91:1 für klassische Link-Posts, 4:5 für Bildposts</li>
<li><strong>Pinterest:</strong> Hochformat! Am besten 2:3 oder 1000 x 1500 px</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"> <strong>Tipp:</strong> Erstelle Deine Bilder direkt in mehreren Varianten – oder nutze Tools wie Canva <a href="https://www.canva.com/de_de/">(www.canva.com) </a>oder Adobe Express, um schnell plattformspezifisch zu optimieren.</p>
<p> </p>
<p style="font-weight: 400;"><strong style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);">2. Nutze Farben strategisch.<br /></strong>Farben lösen Emotionen aus – und sie können gezielt eine Markenbotschaft verstärken. Wiedererkennbarkeit ist der Schlüssel!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>So geht’s:</strong></p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Verwende wiederkehrende Farben und Filter</li>
<li>Setze gezielt Kontraste, um Aufmerksamkeit zu erzeugen</li>
<li>Achte auf Farbpsychologie: Blau = Vertrauen, Rot = Energie, Grün = Nachhaltigkeit etc.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Tipp:</strong> Entwickle ein eigenes kleines &#8222;Social Media Style Guide&#8220; mit Farbwerten, Schriften und Bildstil. Das schafft Konsistenz und spart langfristig Zeit.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);"> </strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong style="font-size: 14px; text-align: var(--text-align);">3. Erzähle eine Geschichte – mit nur einem Bild<br /></strong>Das beste Bild ist nicht das technisch perfekte, sondern das, das etwas erzählt. Überlege bei jedem Posting:</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8222;Was will ich zeigen – und was soll der Betrachter <em>fühlen</em>?&#8220;</p>
<p style="font-weight: 400;">Beispiele:</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;">Zeige nicht nur das Produkt, sondern die Anwendung – oder besser: den Moment, den es ermöglicht.</li>
<li style="font-weight: 400;">Statt Teamfoto lieber ein Making-of mit echter Stimmung.</li>
<li>Statt Zitat-Grafik lieber ein persönliches Porträt mit einem handgeschriebenen Satz.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Mit diesen Tipps gelangst du also zu besseren Bildern auf Social Media. Und denk immer daran:<strong><br /></strong><strong>Menschen folgen Menschen – nicht Hochglanz-Werbung.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gipfelgold.de/das-perfekte-bild-fuer-social-media/">Social Media: Perfekte Bilder</a> erschien zuerst auf <a href="https://gipfelgold.de">Gipfelgold</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PITCH PLEASE</title>
		<link>https://gipfelgold.de/buerokratie-und-problematiken-oeffentlicher-ausschreibungen-gipfelgold-blog42-www-gipfelgold-de/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gipfelgold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 12:15:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gipfelgold.de/?p=6071</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sich durch die Bürokratie öffentlicher Ausschreibungen kämpfen will, braucht mehr als nur Fachkompetenz – nämlich Zeit, Nerven und einen eigenen Juristen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://gipfelgold.de/buerokratie-und-problematiken-oeffentlicher-ausschreibungen-gipfelgold-blog42-www-gipfelgold-de/">PITCH PLEASE</a> erschien zuerst auf <a href="https://gipfelgold.de">Gipfelgold</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bürokratie und Problematiken öffentlicher Ausschreibungen sind für viele Unternehmen längst kein Randthema mehr, sondern ein echtes Hemmnis – besonders in der Kommunikations- und Kreativbranche. Zwar sind transparente Vergabeverfahren grundsätzlich sinnvoll, doch was an Formalitäten, Nachweisen und Aufwand verlangt wird, steht oft in keinem Verhältnis zum Auftragsvolumen.</strong></p>
<h1>Problematik und bürokratischer Aufwand beginnen schon am Anfang</h1>
<p style="font-weight: 400;">Stellen wir uns doch mal vor, ein neuer Firmenwagen muss her – sagen wir: ein elektrischer Van, rund 65.000 €, inklusive Sonderausstattung.<br />Und stellen wir uns mal vor, wir würden solch eine „öffentliche Ausschreibung“ formulieren: </p>
<p style="font-weight: 400;">Sehr geehrte Autohäuser,<br />wir freuen uns, dass Sie an der öffentlichen Ausschreibung teilnehmen. Bitte reichen Sie mit Ihrem Angebot folgende Unterlagen ein:</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;">Qualifikationsdarstellung inkl. Sprachkenntnisse und Zeugnisse Ihrer Mitarbeitenden, Lieferanten etc.</li>
<li style="font-weight: 400;">Umsatzzahlen der letzten drei Jahre</li>
<li style="font-weight: 400;">Versicherungsnachweise (mind. 5 Mio. € Deckung)</li>
<li style="font-weight: 400;">Handelsregisterauszug</li>
<li style="font-weight: 400;">Nachweise über Zahlung des Mindestlohns und Tariftreue</li>
<li style="font-weight: 400;">Bestätigung, dass keine Straftaten der Geschäftsführung, weder Scientology-Kontakte noch russische Partnerschaften vorliegen</li>
<li style="font-weight: 400;">Ein 20-seitiges Angebot inkl. aller Nebenkosten für die nächsten 6 Jahre und Konzept zur Einordnung Ihres Modells im Mobilitätskontext</li>
<li style="font-weight: 400;">Drei Kundenreferenzen mit Kontaktdaten</li>
<li style="font-weight: 400;">Materialprobe der Sitzbezüge im versiegelten Umschlag einzureichen</li>
<li style="font-weight: 400;"> 30-minütige Fahrzeug-Präsentation durch den Geschäftsführer in Berlin (da sich unser Chef zum geplanten Termin mit der Familie in der Hauptstadt befindet)</li>
<li style="font-weight: 400;">15-minütige Diskussion über Pro/Contra des vorgestellten Modells</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Abgabefrist in zwei Wochen, Punkt 10:00 Uhr. Teilnahme nur nach schriftlicher Registrierung.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Angebot!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Das wäre absurd, oder?</strong></p>
<h2>Bürokratischer Aufwand und Arbeitszeit im Wert von 12.000€ umsonst </h2>
<p style="font-weight: 400;">Tja – das ist exakt die Realität für Agenturen, die all dieser Bürokratie und Vielzahl an Problematiken bei öffentlichen Ausschreibungen im Bereich Kommunikation, Gestaltung und Marketing gegenüberstehen. Selbst bei Budgets um die 20.000 €. Und da wir gerade bei den Zahlen sind:<br />Durchschnittlich kostet ein Pitch jede Agentur 12.000€ – noch ehe man überhaupt zum Finalisten gekürt wird. Wenn wir dann noch annehmen, dass fünf Agenturen angefragt werden (in den meisten Fällen sind es deutlich mehr), kommen wir schnell zu folgender Gleichung:</p>
<p style="font-weight: 400;">12.000€ x 5 Agenturen = 60.000€.<br />60.000€, die ins Leere gehen, die nicht in das Bruttosozialprodukt einzahlen, die einfach so verhallen! Sowas paradoxes! Und damit nicht mal genug.<br />Jedes Bundesland – teils jede Kommune – hat ihre eigene Plattform (<a style="font-family: inherit; font-size: 14px; text-align: var(--text-align);" href="https://evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/welcome.do">https://evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/welcome.do</a>). Digitalisierung? Leider häufig nur in der Theorie. Wer sich durch das Dickicht der Ausschreibungsportale schlägt, bekommt mit etwas Glück Zugang zu 15–20 schlecht formatierten Word- oder PDF-Dokumenten. Ausfüllbar? Manchmal. Digitale Unterschrift? Oftmals Fehlanzeige. Der Standardweg: Ausdrucken, unterschreiben, einscannen, hochladen. Willkommen in Deutschland im 21. Jahrhundert!</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Was sich ändern muss bei öffentlichen Ausschreibungen: Bürokratie abbauen</h3>
<ul>
<li style="font-weight: 400;">Es geht um eine angemessene Verhältnismäßigkeit: Kompetenz- und Erfahrungsnachweise (<a href="https://gipfelgold.de/portfolio/">https://gipfelgold.de/portfolio/</a>) sind ab gewissen Etatgrößen definitiv elementar und sinnig – schließlich sollte die längste Brücke der Welt auch nicht vom Trockenbauer konstruiert werden – aber diese müssen sich im Rahmen halten.</li>
<li style="font-weight: 400;">Einheitliche, zentrale Plattformen – intuitiv, digital, transparent.</li>
<li style="font-weight: 400;">Verhältnismäßigkeit der Anforderungen – je nach Volumen und Komplexität.</li>
<li style="font-weight: 400;">Wirkliche Digitalisierung statt digitalem Alibi.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Denn sonst bleibt der Zugang zum öffentlichen Markt vielen guten, kleinen Agenturen versperrt – nicht wegen Inkompetenz, sondern aus Mangel an Zeit und Wirtschaftlichkeit.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"> </h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://gipfelgold.de/buerokratie-und-problematiken-oeffentlicher-ausschreibungen-gipfelgold-blog42-www-gipfelgold-de/">PITCH PLEASE</a> erschien zuerst auf <a href="https://gipfelgold.de">Gipfelgold</a>.</p>
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